“We Make Games” ist ein Game Design-Projekt für österreichische Schulen.

 

 

Was braucht es, um Games zu erfinden und zu entwickeln?

Wie kann ein Thema, das für uns wichtig ist, in ein Game verwandelt werden?

Diese Fragen wollen wir nicht nur in Theorie beantworten. Wir laden SchülerInnen dazu ein, ihre eigenen Konzepte für digitale Spiele zu erstellen, diese zu präsentieren und bei uns einzureichen. Die vielversprechendsten Spielkonzepte werden mithilfe von Game Design Profis als erste digitale Version umgesetzt!

“We Make Games” wird gefördert vom Bundeskanzleramt Österreich und dem Bundesministerium für Bildung. Es wird in Kooperation mit Playful Solutions umgesetzt.

Das im Herbst 2017 gestartete Projekt findet in 25 österreichischen Schulen statt und enthält zwei Phasen:

→ PHASE 1

In der ersten Phase entwickeln SchülerInnen-Teams nach einer Einschulung in das Playful Solutions Game Design Framework die Ideen zu ihrem Spiel, stellen diese vor und reichen sie mit einem Bewerbungsvideo (hier) ein. Von einer Jury –bestehend aus professionellen Game DesignerInnen– werden fünf Konzepte gewählt, die in die nächste Projektphase kommen.

→ PHASE 2

Begleitet von Lehrpersonen, Game DesignerInnen und Playful Solutions werden diese fünf Spielkonzepte in der zweiten Phase in einen spielbaren digitalen Prototyp umgesetzt. Diese Prototypen werden abschließend öffentlich präsentiert und zur Weiterbildung im Unterricht eingesetzt.

25 SCHULEN

 

9 BUNDESLÄNDER

 

 1.000 SCHÜLERiNNEN

 

EURE GAME-IDEEN

 

 

WS 2017 – SS 2018

 

 

 

 

 

VIDEOS BIS ZUM 14.12. EINREICHEN 

 

 

DIE 5 BESTEN GAMES

 

 

WS 2017 – SS 2018

 

 

Für eine erfolgreiche Einreichung braucht ihr folgendes:

 

“We Make Games” findet mit 25 Schulen in Zusammenarbeit mit ausgewählten Lehrpersonen und deren Klassen statt. Eine Einreichung ist nur für SchülerInnen-Teams dieser Klassen möglich und erfolgt freiwillig.

Die Teams der besten 5 Spielkonzepte qualifizieren sich für die zweite Projektphase: Die Umsetzung der Spielkonzepte in einen spielbaren digitalen Prototypen.

Die Einreichungsfrist ist der 14. Dezember 2017. Die ExpertInnen Jurysitzung für die nächste Phase findet im Jänner statt (Genauere Ankündigung folgt).

Notwendige Unterlagen sind:

→ VIDEO

Ein Video des SchülerInnen-Teams, welches das Konzept vorstellt (mehr zu den Anforderungen für das Video hier: Videoeinreichung-2017)

→ EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG

Eine unterschriebene Einverständniserklärung der Lehrperson, die das Team begleitet (eine Vorlage gibt es hier: Unterstützungserklärung-2017)

→ BILDER

Bilder des Papier-Prototypen oder Zeichnungen der Spielidee (Optional)

 

Zum Einreichungsformular geht es hier

 

 

 

Jury-Kriterien

Die Spielkonzepte werden mit einem Punktesystem in folgenden Kriterien bewertet:

Spielsinn

Wie klar ist der Zweck des Spiels definiert? Berücksichtigt er ein pädagogisch wertvolles Thema?

Kreativität

Wie innovativ ist die Idee? Gib es bereits vergleichbares am Spielemarkt?

Machbarkeit

Kann und möchte das Team den Prototypen umsetzen? Gibt es eine Lehrperson, die bereit ist, die Phase 2 zu begleiten?

 

 

Unsere Jury …

…besteht aus Profis in der österreischen Game Design-, Game Entwickler- und Medienpädagogik-Szene.

Natalie Denk (Donau-Universität Krems)

Michael Heiml (ovos media)

Christoph Kaindel (mediamanual)

Fares Kayali (TU Wien)

Nikolaus König (Donau-Universität Krems)

Konstantin Mitgutsch (Playful Solutions, Akademie für Bildende Künste)

Lena Robinson (Playful Solutions)

Martin Schreiber (Socialspiel)

 

 

Informationen für Lehrpersonen und Eltern

 

Dieses Projekt verfolgt einen partizipativen Ansatz zur Auseinandersetzung mit relevanten gesellschaftlichen Themen mithilfe von Game Design, genauer dem Verständnis, der Entwicklung und dem Einsatz von digitalen Spielen im Oberstufenunterricht.

Unser Zugang zu digitalen Spielen wird von der Überzeugung geprägt, dass sie sinnvolle Lernwerkzeuge sind, die den Spielenden einen freudvollen, interaktiven und immersiven Zugang zum Lernmaterial ermöglicht. Aber auch die Möglichkeiten von Game Design als didaktisches Tool soll LehrerInnen im Rahmen des Projekts vermittelt werden.

Ganz nach dem Motto von Konfuzius „Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe“ versuchen wir durch den Prozess des Spiele-Machens eine tiefgehende Lernerfahrung zu ermöglichen, sowohl im Hinblick auf digitale Spiele, als auch auf die jeweiligen Themen, die im Kontext des Spiels behandelt werden.

Die Ziele von “We Make Games” sind wie folgt:

  1. Bereitstellung einer didaktischen Analyse von digitalen Spielen im Unterricht
  2. Unterstützung von Lehrpersonen zur Vermittlung von Knowhow rund um digitale Spiele an SchülerInnen der Oberstufe
  3. Unterstützung der Konzeption und Entwicklung neuer Spiele durch SchülerInnen der Oberstufe
  4. Verbreitung des Ansatzes und der Ergebnisse
  5. Auseinandersetzung der Schülerinnen der Oberstufe mit gesellschaftsrelevanten Themen

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte das Playful Solutions-Team unter info@playfulsolutions.net

PARTIZPATIV

 

RELEVANTE THEMEN

 

KNOWHOW

 

 

WS 2017 – SS 2018

 

 

 

Öffentlichkeitsarbeit

→ VORTRÄGE

Über spielerische Gipfel und pädagogische Täler. Digitale Spielpädagogik in Österreich (PLAY Austria 2017)

Computerspielen Jenseits von Gut und Böse. (bOJA Fachtagung 2017)

Using Digital Games for a Purpose. (Digital Youth Work Conference)

 

→ PUBLIKATIONEN

Soziale Spielräume – Digitale Welten. Zu den Grenzen und Möglichkeiten des Einsatzes von digitalen Spielen für transformative Lernprozesse (In Arbeit)

Status Quo zum Einsatz von digitalen Spielen in Schulen im Rahmen des Pilotprojekts „We Make Games“. Bericht für das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Using Digital Games for a Purpose. LOGBOOK Issue 5. Link.

 

Mehr Informationen? info@playfulsolutions.net